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Tempus fugit
"Kinder, wie die Zeit vergeht!" Da hat man sich einmal umgedreht, schon sind die 50er vorbei und verweht. Wo ist nur die Zeit geblieben? Etwas , was bleibt, ist ein Häufchen Asche und eine prall gefüllte Büchertasche. Mir joggte eine Frau entgegen, die joggte gegen das Älterwerden an. Krieg ich mit 50 noch nen Mann? Am Spielplatz im Wald traf ich auf einen langhaarigen Mann, der dort war mit einer Frau zusammen und den Nachwuchs schaukelte sodann ? Der Mann aber war ihr Sohne
Lutz C Meier
6. Apr.1 Min. Lesezeit
Ostergedanken 2026 II
Ein Büchnerscher Ostergedanke: Früher hat man die Bibel gelesen, da man kein anderes Buch hatte, auch aus Langweile während der langen Wintermonate oder man ließ sich vorlesen, in der Kirche oder von einem Schriftgelehrten. Heute studiert man an Ostern aus dem gleichen Motiv die Einkaufsprospekte am Frühstückstisch. So wie man im Mittelalter und der Frühen Neuzeit aus Langeweile gläubig war (neben der Tatsache, dass das Leben härter und wenig selbstwirksam war und die Bibel a
Lutz C Meier
5. Apr.1 Min. Lesezeit
Der Schmerz
Der Schmerz und das Leiden des Anderen tut mit nicht weh, solange ich spazieren geh`.
Lutz C Meier
4. Apr.1 Min. Lesezeit
Selig sind die ...
Der dümmste Mensch weiß im Tod mehr vom Leben, als der klügste Lebende.
Lutz C Meier
4. Apr.1 Min. Lesezeit
Ostergedanken 2026
Im Prinzip sind wir alle ein wenig gläubig. Warum brechen wir die religiösen Strukturen nicht auf, in denen wir leben? Warum sind Weihnachten und Ostern selbst den Kapitalismus unterbrechende Strukturen? Weil der Mensch im Kapitalismus mal eine Verschnaufpause braucht? Wir glauben schließlich alle an die Arbeit, die wiederum Langeweile gebiert und diese Langeweile an Ostern wird auf RTL gnadenlos mit Unterhaltung zugedeckt. Aber die Strukturen, die wir aufrechterhalten, sind
Lutz C Meier
3. Apr.1 Min. Lesezeit
Wissenschaft als Zirkeltraining
Der Sportler springt von Station zu Station, um dort jeweils sein Bestes zu geben. Eine Gesamtschau , dasjenige, was alle einzelnen Stationen gemeinsam haben, wird dabei nicht selten übergangen.
Lutz C Meier
1. Apr.1 Min. Lesezeit
Hoffnung oder Angst
Im Fußball zeigt sich: Die Hoffnung hat den längeren Atem, ist der primäre Seinszustand. Wir schauen gebannt dem Fußballspiel zu. Die Hoffnung (auf einen oder mehrere Treffer) für unsere Mannschaft hält uns wach und bei der Stange. Die Angst nimmt uns nur bei Torgefahr in die Zange. Wenn wir nicht hoffnungslos zurückliegen, überwiegt die Hoffnung bei uns, während die Angst nur punktuell in Erscheinung tritt. So ist es wohl auch im Leben. Also eher Ernst Bloch als Heidegger.
Lutz C Meier
31. März1 Min. Lesezeit
Sex I
Sex ist das Öl des Schöpfungsmotors. Ohne geht es (nicht lange gut) Und mit ist eine Katastroph`, der man sich überlässt, in Kindernot.
Lutz C Meier
30. März1 Min. Lesezeit
Unruhe
Irgendwo quatscht es immer im Tik-Tok-Style, hier plärrt ein dummer Deutschrap, dort verkauft ein Marktschreier seine Botschaft. Als sei die technisierte Menschheit ein betrunkenes Kind geworden, das lallend vor sich hinsingt. Die Langeweile treibt diesen Unsinn an. Zerstreuung bei ausbleibender Vertiefung.
Lutz C Meier
30. März1 Min. Lesezeit
Rechtssein als Politik der Emotionen
Rechtssein resultiert aus dem Irrationalen, dem Gefühl. Linkssein konstituiert sich aus einer Einstellung Haltung mit schwach ausgeprägter Gefühlskomponente (Sympathie/Antipathie; Gerechtigkeitssinn). Linkssein wurzelt in der Vernunft, die en Fundament der Haltung ist. Wer „rechts“ ist, ist auch aus einem Gefühl heraus v.a.D. nicht links (was aus der Vernunft resultiert, funktioniert nicht!). Man ist emotional gegen „links“ (gilt in Zeiten der Krise als überkandidelt). Die re
Lutz C Meier
29. März1 Min. Lesezeit
Rechts
Wenn der Toaster zu weit rechts eingestellt ist, verbrennt der Toast.
Lutz C Meier
27. März1 Min. Lesezeit
Die Wahrheit über Sex
Sex ist etwas für Fantasielose.
Lutz C Meier
26. März1 Min. Lesezeit
Über die Sprachen
Jede Sprache hat ihr Sosein. So wie ich spreche, blicke ich in die Welt hinein.
Lutz C Meier
26. März1 Min. Lesezeit
Neid
Neid entsteht aus Unwissen.
Lutz C Meier
24. März1 Min. Lesezeit
Im Draußensein
Im Draußensein, da wird man zum Objekt und als Objekt, verliert man jeglichen Respekt. Durch bloßes Dasein wird man angefeindet. Die Augen sehen, der Mund kommentiert, weil man den anderen neidet, ganz ungeniert.
Lutz C Meier
23. März1 Min. Lesezeit
Was Pop war
Pop war Kunst für die Jugend.
Lutz C Meier
21. März1 Min. Lesezeit
Kommen und Gehen II
Ein Kommen und Gehen auf Erden. Nur das Vogelgezwitscher im Wald wird sie weiterhin erheben.
Lutz C Meier
11. März1 Min. Lesezeit
Kommen und Gehen
Abermillionen werden nach Dir kommen, Abermillionen werden gehen. Und Du, wenn Du Tod bist, hoffst auf eine Eruption, ein Beben? Eine Erinnerungspur unter tausenden von Seelen? Banal ist der Tod, banal das Leben.
Lutz C Meier
10. März1 Min. Lesezeit
Kein Wissenschaftler?
Wissenschaft bedeutet: hoher Aufwand und wenig Ertrag...Bei mir scheint es andersherum zu sein, weswegen ich mich nicht in das Korsett der Wissenschaft zwängen lassen kann.
Lutz C Meier
9. März1 Min. Lesezeit
Abendgnädigkeit
Der Abend ist gnädiger als der Morgen. Der Morgen beginnt mit Licht und Taubheit. Nichts will gelingen. Der Kopf ist leer, weit entfernt vom Abendzauber. Morgens haben wir nur kritisches im Sinn. Nur im Abendlicht finden wir Gnade. Es rauscht und fließt. Am Abend sind wir zuversichtlich, dass ein neuer Tag beginnt.
Lutz C Meier
4. März1 Min. Lesezeit
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