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Kommen und Gehen II
Ein Kommen und Gehen auf Erden. Nur das Vogelgezwitscher im Wald wird sie weiterhin erheben.
Lutz C Meier
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit
Kommen und Gehen
Abermillionen werden nach Dir kommen, Abermillionen werden gehen. Und Du, wenn Du Tod bist, hoffst auf eine Eruption, ein Beben? Eine Erinnerungspur unter tausenden von Seelen? Banal ist der Tod, banal das Leben.
Lutz C Meier
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit
Kein Wissenschaftler?
Wissenschaft bedeutet: hoher Aufwand und wenig Ertrag...Bei mir scheint es andersherum zu sein, weswegen ich mich nicht in das Korsett der Wissenschaft zwängen lassen kann.
Lutz C Meier
9. März1 Min. Lesezeit
Abendgnädigkeit
Der Abend ist gnädiger als der Morgen. Der Morgen beginnt mit Licht und Taubheit. Nichts will gelingen. Der Kopf ist leer, weit entfernt vom Abendzauber. Morgens haben wir nur kritisches im Sinn. Nur im Abendlicht finden wir Gnade. Es rauscht und fließt. Am Abend sind wir zuversichtlich, dass ein neuer Tag beginnt.
Lutz C Meier
4. März1 Min. Lesezeit
Wer lacht,...
Wer lacht, erlebt momentan Unsterblichkeit. Wer viel lacht, fühlt sich dann auch unsterblich, ist es aber nicht.
Lutz C Meier
26. Feb.1 Min. Lesezeit
Liebesroman und Funk
Was der Liebesroman für den Leser ist, ist Funk und Boogie für den Musikhörer. In das, was man nicht hat, träumt man sich hinein.
Lutz C Meier
16. Feb.1 Min. Lesezeit
Insekt im Schnee
Über den Restschnee stolpert ein Insekt wie eine Fee. Das Leben, zerbrechlich, beginnt wieder aus Versehen.
Lutz C Meier
8. Feb.1 Min. Lesezeit
Bosheit und Mensch
Kein Mensch ist so böse, dass er nicht für einen guten Menschen gehalten werden möchte.
Lutz C Meier
1. Feb.1 Min. Lesezeit
Schnee III
Da es draußen schneit, schneit auch das Bewusstsein ein, trübt sich ein. Dunkelheit wird mit Helligkeit aufgewogen. Der Geist fällt entzwei, gesund und krank, geben sich die Hand.
Lutz C Meier
29. Jan.1 Min. Lesezeit
Schnee II
Schnee ist wie das Internet: Spuren zu hinterlassen, wo keine sind. Und wo viele Spuren sind, da ist ein plattgetretener Weg.
Lutz C Meier
29. Jan.1 Min. Lesezeit
Dschungel
Zur Sendung von "ich bin ein Star, holt mich hier raus!". Das fällt mir nur Adorno zu ein: Wer zusieht, ist einverstanden!
Lutz C Meier
23. Jan.1 Min. Lesezeit
Liebeswahrheit
Es bedarf zur Liebe immer zwei, einen normalen Fisch und einen Hai.
Lutz C Meier
22. Jan.1 Min. Lesezeit
Bald geschafft
Die kahlen Bäume recken bittend ihre Arme in den Winterhimmel. Nebel zieht vorüber. Aber: Es zwitschern schon munter die Vögel im Wald. Natur, Du hast es geschafft schon bald. Die Sonne ist schon warm. Nur die Finger sind noch kalt.
Lutz C Meier
21. Jan.1 Min. Lesezeit
Was soll das?
Was soll das alles? Wir wissen es nicht. Was wir alleine wissen: Es ist mitunter schön und es ist endlich.
Lutz C Meier
20. Jan.1 Min. Lesezeit
Naturgewalt
Wie sehr uns die Gewalten der Natur im Griff haben. Eben hat es noch geschneit, dann kommt es zum Auftauen und anschließend gefrierender Nässe. Gottes Hand öffnet und schließt sich. Wie Ameisen gegenüber von Menschen, so leben wir in seinem Banne.
Lutz C Meier
12. Jan.1 Min. Lesezeit
Schnee
Der Schnee deckt auf, nicht zu. Soziale Friktionen werden katalysiert. Man begegnet sich in der Rückzugswelt ausnahmsweise draußen. Es wird nur "vor der eigenen Tür gefegt", wenn man den Nachbarn nicht mag. Kinder werden von ihren Eltern zum "Rodelberg" gezogen, sie bauen Schneemänner und Iglus. Sie sind die treibende Kraft, so mein Eindruck, bei Schneefall. Den Kindern einen richtigen Winter bieten. Die Kinder bleiben lieber an ihren Smartphones hängen.
Lutz C Meier
10. Jan.1 Min. Lesezeit
Mensch und Tier
Der Mensch trottet dem Hund hinterher. Der Hund hat eine genaue Aufgabe in der Natur: Er sucht nach Spuren nur. Nur der Mensch hat keine Bestimmung in der Natur, keinen Anker des To-Do. Man sagt immer: "Der Hund ist beschränkt." Dabei ist es genau andersrum . Ein Hund weiß genau, was er will. Ein Hund hat einen Platz in der Natur, ist nicht dumm.
Lutz C Meier
7. Jan.1 Min. Lesezeit
Bewusstsein
Wie wird es im Innern eines dummen Menschen aussehen? Ist er mehr In-der-Welt? Kreisen seine Gedanken mehr um das, was Heidegger "Sorge" nannte? Hat der einfältige Mensch weniger Musik im Kopf? Zeigt sich schon in einer falschen Wahrnehmung seine Unintelligenz? Hat er mehr oder weniger Emotion. Wohl beides: Mehr als sozialer Bias ("Die Russen sind an allem Schuld"). Und weniger als möglicher Stumpfsinn, wie er nicht selten bei psychisch Kranken auftritt.
Lutz C Meier
6. Jan.1 Min. Lesezeit
Trumps Sottisen
Als Trump noch Unternehmer war, hat sich niemand für Trumps Golfwagensottisen interessiert. Heute werden sie, obwohl sie sich im intellektuellen Niveau kaum verbessert haben, mit Gold aufgewogen. Die ganze Welt erzittert und hält sich zurück aus Angst ins Fadenkreuz seines Zorns zu geraten.
Lutz C Meier
5. Jan.1 Min. Lesezeit
Schnee am Sonntag
Stoisch räumen die Leute den Schnee von ihren Fahrzeugen. Wie primitiv und von der Gnade der Natur abhängig ist das Dasein, zeigt der Schnee. Auch die Zeit wird sichtbar im Schnee. Die Glocken von der Ferne läuten. Wie schön ist es von Schnee und Glocken eingehüllt zu schreiten. Kinder mit ihren Eltern und Schlitten kommen entgegen. Der Mensch im Schnee wird zum Kind.
Lutz C Meier
4. Jan.1 Min. Lesezeit
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