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Bäume wollen lieber träumen
In den Bäumen steht der Wind, weckt sie aus allen Träumen. Ist die Natur erst Mal erwacht, sie den Menschen bald zur Strecke gebracht. Die Bäume aber wollen träumen, doch der Wind des Fortschritts peitscht sie auf.
Lutz C Meier
vor 11 Minuten1 Min. Lesezeit
Gegen die Zeit
Immerzu müssen wir weiter gehen. Es rast die Zeit und wir bleiben nicht stehen. Es ist nicht warm nicht kalt. Die Menschheit wird den Kampf verlieren, gegen die Zeit
Lutz C Meier
vor 1 Tag1 Min. Lesezeit
Sachsen halt an
Ich war trotz der Vorwarnungen schockiert am Wahlabend ein derartig niederschmetterndes Ergebnis, den haushohen Wahrzuspruch für die Afd erleben zu müssen. Hier stimmt das abgenutztes Kafkawort von der Sonne über deren Untergang man erschrickt, obwohl man weiß, dass sie untergehen wird. Ich glaube der Sachzusammenhang ist ganz einfach, wenn man den aufgewirbelten Staub sacken lässt. Dann wird sichtbar, dass man rechts, ultrarechst wählt, weil man sich einer weltkatastrophisch
Lutz C Meier
7. Sept.1 Min. Lesezeit
Lasst sie gewinnen, damit sie sich entzaubern
Die Afd wird wohl aller Voraussicht nach in Sachen-Anhalt die meisten Stimmen erhalten. Im Interesse des Landes wär es nicht schlecht, wenn sie tatsächlich Regierungsverantwortung bekäme. Sie würde den Idiotentest nicht bestehen und würde sich so entzaubern, auch im Bund. Blöd nur für die Leute in Sachsen-Anhalt zum Experimentierfeld von realitätsuntauglicher, ja menschenverachtender Politik würde. Eine Regierung der Afd wäre das Feuer, das auch ein Gegenfeuer gegen den Bund
Lutz C Meier
5. Sept.1 Min. Lesezeit
Herbstimpression
Die Fichten sind unter Stress, verlieren ihr braunes Dress. Aus bewölktem Himmel regnet es nicht. Eine Brise Sommer liegt über dem Wald. Es ist weder warm noch kalt.
Lutz C Meier
3. Sept.1 Min. Lesezeit
Bier und Wein, eine Übertreibung
Für Bier haben wir bereits entdeckt, wie jetzt auch für den Wein: Dass er nicht schmeckt. Der Geselligkeit halber wurden Wein und Bier zum Genuss. Doch die Wahrheit ist: Man trinkt, weil man muss!
Lutz C Meier
2. Sept.1 Min. Lesezeit
Naturfrieden
Frieden liegt über dem Land. Die Kinder sind in den Ferien. Das Laute ist gebannt. Die Vögel zwitschern im Geäst. Nur aus der Ferne poltert es. Von dort rumpelt die Müllabfuhr. Frieden findets Du nur in der Natur.
Lutz C Meier
31. Aug.1 Min. Lesezeit
Bei Betrachtung der Bäume
Die Konkurrenz um Licht lässt die Bäume gen Himmel wachsen.
Lutz C Meier
31. Aug.1 Min. Lesezeit
Herbstsommer
Herbst und Sommer alternieren, Entweder wir schwitzen oder wir frieren. Fichtennadeln zerstreut auf den Wegen. Ein warmer Wind streicht durchs bald schon kahle Geäst. Sucht Halt in einer kranken Welt. Auch die Natur ist krank, hienieden. Vogelzwitschern ist wieder laut zu vernehmen. Wer sieht noch gerade bei dem Hin und Her. Auch der Mensch verliert seinen Halt in der Natur.
Lutz C Meier
27. Aug.1 Min. Lesezeit
Das Problem ist die AfD
In den Medien stolpern wir von Krise zu Krise, kolportiert von Wulf Schmüse und Co. Das eigentliche Problem Deutschlands ist aber die AfD, ansonsten alles im grünen Bereich, alles O.K. In den Medien brennt es lichterloh. Mit der Realität hat das nichts zu tun.
Lutz C Meier
26. Aug.1 Min. Lesezeit
Fußballerleichterung
Meine Sorgelast lege ich auf die Fußballwaage. 90 Minuten abgelenkt, lehnt das Dasein sich zurück. 90 Minuten Ich oder Ihr. Der Mensch wird so auf angenehme Weise zum Tier. Samstags um halb vier, bange ich, auf das meine Großgruppe nicht verliert und gar gewinnt. Sinn erheische ich durchs Spiel geschwind. Und ist die Aufregung vorüber, war nichts geschehen. Nur 22 Männer oder Frauen, die nach dem "Leder" treten. Spiel vorbei: Jetzt geht es wieder um die eigenen Moneten!
Lutz C Meier
25. Aug.1 Min. Lesezeit
Die Technik als Antwort
Die Antwort auf die soziale Frage und das erforderliche ökologische Bewusstsein ist nicht mit "Ausländer raus!" oder "Revolution" oder "Deindustrialisierung" zu bewältigen, sondern in der Technik begründet, die wiederum von der Innovationsdampflok des Kapitalismus angetrieben wird. In dem Kapitalismus ist seine Abschaffung inhärent. Bis es soweit ist, bleibt der Kapitalismus die Wirtschaftsform der ersten Wahl. Irgendwann braucht es den Menschen nicht mehr und seine Arbeit
Lutz C Meier
24. Aug.1 Min. Lesezeit
Herbstträumen
Leise rauscht der Herbst, zieht aus das grüne Sommerkleid. Der Sommer entblößt, sehnt sich nach der noch warmen Luft. Laub und helle Nadeln säumen den Weg. Der Sommer kippt in den Herbst, leise streicht der Wind in den Bäumen, so als würden die Bäume träumen von einer besseren Zeit.
Lutz C Meier
23. Aug.1 Min. Lesezeit
Unvermeidbarkeit der Sorgegespräche
Wir wollen die Sorge gar nicht teilen. Sie ist aber das erste beim unfreiwilligen Verweilen, wenn ein Hundespaziergänger auf uns trifft. Das Sorge-Teilen fällt mir schwer. Lieber sage ich nichts im sozialen Verkehr. Denn: Ohne Empathie bleib die Sorge und Anteilnahme leer. Ohne Gefühl bleibt es bei "dummer" Müh.
Lutz C Meier
15. Aug.1 Min. Lesezeit
Modernes Totem
Ich verehre das als heilig, was mich ernährt, sei es ein Gott oder ein Pferd.
Lutz C Meier
14. Aug.1 Min. Lesezeit
Das Gerede
Fehlendes Wissen wird nie durch ein positives Framing ersetzt, vielmehr wird es mit Heimtücke und negativen Erwartungen und Spekulationen aufgefüllt. Das Gerede ist der Probierstein des Bösen. Mit der Zunge ist man umso böser, wie man es qua Handlung es nicht sein darf.
Lutz C Meier
2. Aug.1 Min. Lesezeit
Wetterkapriolen
Die Natur betreibt ein Katz-und Maus-Spiel mit uns. Erst Hitze, dann Herbst. Dann wieder Hitze. Die Katze fasst zu, lässt wieder los, das ist unser Mauselos. Am Ende, ob gewollt oder nicht, verschlingt sie uns und wir sind mausetot.
Lutz C Meier
28. Juli1 Min. Lesezeit
Herbstahnung
Es hebt der Wind sanft das grüne Kleid. Bald schon wieder Herbst. Nichts ist für die Ewigkeit.
Lutz C Meier
28. Juli1 Min. Lesezeit
Anschlag beim CSD: Das Polster der Toleranz schmilzt
Das Polster der Toleranz schmilzt wie das Eis an den Polen. Der Kredit der Moralität und sein stetiger Zuwachs, wie von Hegel prätendiert, scheint aufgebraucht. Die Firnis der Zivilisation ist dünn und wir erleben die sonderbare Vorstellung, dass wir angesichts einer weltkatastrophischen Stimmung uns das Moralische (das Toleranz und Rationalität implizieren sollte), nicht mehr leisten könnten. Der Anschlag in bei CSD in Berlin und die hämischen Netzkommentare dazu zeigen auch
Lutz C Meier
26. Juli1 Min. Lesezeit
Wenn ich etwas ess'
Wenn ich etwas ess`, sehe ich die Butter nicht. Der Andere ist es, den ich vergess', wenn ich etwas ess.
Lutz C Meier
26. Juli1 Min. Lesezeit
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