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Das Politische hat zwei Dimensionen

  • Autorenbild: Lutz C Meier
    Lutz C Meier
  • 22. Juli 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Man muss ein kulturelles Verständnis von Politik ("Ich finde Gendersprache nicht schön", "Ich habe etwas gegen übermäßiges "woken" sein oder "Achtsamkeit", "Ich lasse mir die Bratwurst nicht verbieten" oder "Ich lese Literatur des Biedermeier"), von einem faktischen Verständnis von Politik unterscheiden. Das erste folgt dem Zeitgeist und ist oftmals ästhetisch grundiert. Das zweite ist die faktische Konsequenz, die aus einer Machtposition der AfD hervorgehen würde. Viele , ja die meisten in der AfD, träumen von einer Renaissance des NS und sprechen dieses offen aus. Wem das als Argument dagegen noch nicht reicht, der sollte, bevor er die AfD wählt, mal einen Blick in das Wahlprogramm werfen, das auf dem Dualismus Ausländerhetze und entsprechend Förderung des Deutschtums ("Volk") basiert, also das Nationale und Stigmatisierung von "Fremden" als typisch rechtes Gedankengut propagiert. Nun wird dort versucht, diese Gesinnung in Politik zu übersetzen. Fast alles in den politischen Ankündigungen des Programms ruht auf diesem freilich dummen und unterkomplexen Zweiklang auf. Und gemeint sind und keine Schweizer. Die Fremden (anderes Aussehen) machen Angst und stehen für die Furcht und Idiosynkrasie gegenüber von Fremden, von der die AfD durchherrscht ist. Aus Hetze und Nationalstolz, was ist aus dieser Gesinnungsbasis an faktischer Politik zu erwarten? Auf jeden Fall faktisch nichts Gutes. Kulturell kann ich gegen links sein, faktisch aber noch lange nicht für eine rechtsradikale Partei!

 
 
 

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