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Rechtssein als Politik der Emotionen

  • Autorenbild: Lutz C Meier
    Lutz C Meier
  • 29. März
  • 1 Min. Lesezeit

 

Rechtssein resultiert aus dem Irrationalen, dem Gefühl. Linkssein konstituiert sich aus einer Einstellung Haltung mit schwach ausgeprägter Gefühlskomponente (Sympathie/Antipathie; Gerechtigkeitssinn). Linkssein wurzelt in der Vernunft, die en Fundament der Haltung ist. Wer „rechts“ ist, ist auch aus einem Gefühl heraus v.a.D. nicht links (was aus der Vernunft resultiert, funktioniert nicht!). Man ist emotional gegen „links“ (gilt in Zeiten der Krise als überkandidelt). Die rechte Politik speist sich nun nicht aus der Vernunft, sondern aus dem Gefühl. Der Rechte ist für alles Arschlochmäßige, für Putin, für den freien Markt, für Rassismus (unausgesprochen), für das Nationale. Er ist ebenso emotional gegen Flüchtlinge/das Fremde, gegen Europa. Er ist für den Kapitalismus als Wirtschaftssystem. Er ist hauptsächlich "gegen2 und seine politischen „Inhalte“ sind auf Idiosynkrasien aufgebaut, also nicht substanziell. Sie beruht auf Emotionen gegen links und bedeutet ein Einstehen für das Arschlochmäßige. In Zeiten der Krise kommt das freilich gut an. Die Substanzlosigkeit wird sich für viele erst dann offenbar werden, wenn die AfD tatsächlich Regierungsverantwortung übernehmen sollte. So bleiben die Emotionen abstrakt. Ganz im Gegensatz zur allgemeinen Wahrnehmung beruht nicht Linkssein auf Emotionen, sondern Rechtssein, insbesondere die rechtsradikale Variante. Links funktioniert oftmals nicht extrem rechts aber schon gar nicht.

 
 
 

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