Trübsinn am Morgen
- Lutz C Meier
- vor 2 Tagen
- 1 Min. Lesezeit
Der Weg zu den Gedanken ist geöffnet.
Doch sie bleiben wie Muscheln am Riff kleben.
Die Haube ist mir genommen,
dennoch sehe ich nur verschwommen.
Bruchstückhaft tönt fern in mir ein Lied.
Hinter der Mauer, dem Hochnebel
liegt kein Gedanke parat.
Muss ich mich an ein neues Ich gewöhnen?
Beim Lesen bleiben die Zeilen still.
"Nur heraus!" Das ist alles, was ich will.
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