top of page
Ärger und Stift
Ärger sollte auf dem Papier landen. Nur dort "macht" er Sinn. Wer sich ärgert schwingt den Stift und analysiert die Situation . Der Ärger ohne Stift und Papier, führt zu noch mehr Ärger nur.
Lutz C Meier
26. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Träumer
Der Internetsurfer "träumt ohne zu sinnen." (Robert Walser)
Lutz C Meier
25. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Einsamkeit
Die heutige Einsamkeit ist eine Karikatur des Individualismus.
Lutz C Meier
24. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Ohne Uhr am Sonntag unterwegs
Ohne Zeit ist man achtsamer, sehen wie sich der Wind in den Ästen bewegt. Ohne Urzeit klirrt die Kälte. Ich sehe, den Rest eines abgesägten Baumes. Einen Maulwurfshügel, der sich unheimlich bewegt, wie im Traum. Vögel im Geäst. Die Welt hält den Atem an. Sonntagsstille. Man hört nur die eigenen Schritte und das Grummeln und Klopfen eines Spechtes. Es zirpen und piepen vereinzelt wie Tropfen Vögel im Wald. Der Wind lädt ein zum Tanz der Blätter. Endlich wird die Stille von den
Lutz C Meier
23. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Rauchende Schüler
Wir rauchen den letzten Dreck, "Weils Spaß macht und schmeckt!" Ein Vape durchgezogen, weil es cool wirkt und scheinbar ist. Wenn Drogen schmecken wird animiert das kleinste Licht. Und ihr werdet mit 50 daran verrecken, weil die Natur gnadenlos ist, keinen Dummjungenstreich verzeiht, wenn man beim Rauchen bleibt.
Lutz C Meier
21. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Ohne Mütze
Ohne Tabletten eingenommen zu haben rausgehen, ohne Mütze im Wind und Sturm des Lebens stehen. Wie zerbrechlich ist die Stabilität, davon abhängig, ob und wann ich Psychopharmaka nehm`. Ohne Mütze weltet die Welt, ohne Gibs das Innere nach oben schnellt, Als hätte man ihn gerade abgenommen. Schwach ist das Bein, schutzlos dem Getriebe der Welt ausgesetzt.
Lutz C Meier
20. Nov. 20251 Min. Lesezeit


Lutz C Meier
19. Nov. 20250 Min. Lesezeit
Das Leiden der Hunde
Wenn Hundebesitzer sich nicht mögen, leiden die Hunde. Denn: Jeder Kontakt wird vermieden. Zum Feind gemacht und zurückgezogen erst, werden sie zu Furien. Die Besitzer ganz dumm, loben den Hund, wenn er "bei Fuß" geht. Und so wird der Hund zur Bestie und der andere Hundebesitzer wiederum nimmt es ihm krumm. Mag Herrchen nicht und so schließt sich der Kreis und so wird jeglicher Kontakt gemieden, zum Feind gemacht und zurückgezogen erst, werden sie zu Furien...
Lutz C Meier
19. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Elektroroller
Mein Hund mag den Elektroroller nicht. Er ist so wie ich, auf Sinn erpicht.
Lutz C Meier
18. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Neuer Gedanke schwebt darüber
Es ist immer eine andere "Spielsituation". Immer fängt man bei einer creatio ex nihilo bei null an. Kein neuer Gedanke baut auf einem anderen auf. Ganz egal, ob ich ihn als "Im-Anschluss-an-Gedanke..." verkauf.
Lutz C Meier
17. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Sonntagsglocken
Die Glocken klingen von überall heran, damit ich sie nicht überhören kann. Wir versuchen uns zu individuieren. Doch: Die Welt liegt in Gottes Hand. Wer in den Abgrund schaute, der sieht die Taube, sieht das Land. Um gesund zu werden, werden wir krank. Was soll diese Frömmelei, fragt sich die Gedankenpolizei. Das Leben ist nicht Gottes Litanei. Das Leben ist langweilig und banal. Der Schrecken ein planer Weg aus der Walachei. Angst und Schrecken, nur ästhetisch, fast schon al
Lutz C Meier
16. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Aus Anstoß wird Hass
Ein Anstoß und Ärgernis ist der psychisch Kranke nur. Jeder hat seine Meinung dazu. Und immer ist sie falsch. Die Leute kriegen ´nen dicken Hals, darüber, dass nicht sehen können und er sich nur in gesunden Kategorien "zeigt". Und, je weniger man es ergreift, umso mehr weiß man Bescheid: "Der ist faul!", "naiv"," irgendetwas stimmt mit ihm nicht!" Nur was? So wird aus einem Vorurteil Hass. Dabei wäre es so einfach zu fragen: "Was fehlt Dir?" Eine Antwort kann man nicht gebr
Lutz C Meier
16. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Schwarz ist die Haselnuss...
Heute morgen hat es durchgeregnet, leicht, aber beständig. So habe ich meine gelbe kanarienvogelgrelle Jacke übergezogen. In einem Waldstück traf sich zur Pause eine Schülerhorde. Alle waren uniform in schwarz und blau gekleidet. Vieles fällt einem selber auf, wenn man es selbst nicht mehr ist ( hier: schwarz gekleidet). Die Jugendlichen wollen nicht auffallen und es herrschen hier die Gesetze der Nachahmung, wie sie Gabriel Tarde entdeckt hat. Optisch nicht auffallen und m
Lutz C Meier
14. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Naturbewegung
Von einem Windstoß bewegt, tanzen die Blätter wie Schmetterlinge im Todesflug. Zu sehen gibt es in der Natur genug. Nur das Soziale ist Lug und Trug. Der Wind rauscht im Blätterwald im November. Für die Jahreszeit ist es zu warm, nicht etwa zu kalt. Die Witterung als Frühlingsanmutung macht die Menschen ganz groggy. Der Blätterwald ist das Soziale: Die Natur ist krank.
Lutz C Meier
13. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Steinwurf und Gedanken
Ein Gedanke fällt wie ein Stein in die Stille. Kaum berührt er die Oberfläche, da öffnet sich das Wasser in Ringen von Bedeutung. Ein Laut, ein Bild, ein Duft , sie wandern, kreisen, fliehen, einander jagend, sich überlagernd, bis das Ganze zittert wie ein Spinnennetz bei Gefahr. Jeder Ring trägt Erinnerung, eine Spur des ersten Aufpralls, doch mit jedem Kreis verblasst das Echo, verliert sich das Zentrum in den Weiten des Denkens. Manchmal fällt ein zweiter Stein, und die Ri
Lutz C Meier
11. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Puperdiotie
Der Mensch wird in der Pubertät zu einem Idiot, von der er sich, wenn's schiefgeht, nicht mehr erholt.
Lutz C Meier
10. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Sonntagmorgen
Aus jedem Haus schauen Augen heraus. Es ist still am Sonntagmorgen. Nur die Glocken, die sich freudig herandrängen wie Kinder vertreiben kurzzeitig Kummer und Sorgen. Es ist kalt im November an einem einsamen Sonntagmorgen.
Lutz C Meier
9. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Herbst
Mit jedem Blatt, fällt ein Toter hinab. Der Herbst zeigt das Lebensende an. Doch wächst im Frühjahr bald wieder ein neues an. So schließt sich der Kreis, auf Gottes Geheiß.
Lutz C Meier
9. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Fußballgedanken
In memoriam Karl Lagerfeld: Wer Fußball schaut, hat sich aufgegeben- Und: Fußball ähnelt einem sogenannten Fantasyroman: Immer wird zwischen "gut" und "böse" unterschieden. Wir, eine Fußballnation. Blicken auf andere herab. "Wir sind wieder wer!" Faschismus kommt auf Sportwegen daher.
Lutz C Meier
7. Nov. 20251 Min. Lesezeit
Die Melancholie des Cafés
Der melancholische Blick gilt dem erotisch Anziehenden, während wir uns in einem Café an einer Tasse Cappuccino festhalten und belanglose Gespräche führen, deren Inhalte nicht sein müssten (als Klage), wenn wir uns in der Lebenswelt offener verhielten. Cool ist es in einer Cafénische zu sitzen, in der sich Möglichkeiten eröffnen, ohne ihnen nachzugehen. Die Bedingung der Möglichkeit ist cool. Ein cooler Ort ist dort, wo der Eros winkt, ohne in zu ergreifen.
Lutz C Meier
5. Nov. 20251 Min. Lesezeit
bottom of page